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Rückstauklappe & Rückstausicherung: Schutz vor Abwasser im Keller

Wenn bei starken Regenfällen das Abwasser aus der Kanalisation in den Keller zurückgedrückt wird, stehen Eigentümer vor einem kostspieligen Problem. Eine funktionierende Rückstauklappe verhindert genau das – und ist für viele Gebäude nicht nur sinnvoll, sondern vorgeschrieben. In diesem Artikel erklären wir als Zimmerbeutel – Rohr Frei Schnelldienst, was eine Rückstauklappe ist, welche Typen es gibt, wo sie eingebaut wird und warum regelmäßige Wartung unverzichtbar ist.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine Rückstauklappe ist ein mechanischer oder elektrischer Verschluss in der Abwasserleitung, der bei Rückstau automatisch schließt und so verhindert, dass Abwasser aus dem Kanal ins Haus zurückfließt – besonders bei Starkregen ein unverzichtbarer Schutz.
  • Rückstausicherungen verhindern Schäden durch Rückstau und Überschwemmungen. Ohne funktionierende Rückstauklappen oder eine Abwasser hebeanlage können Versicherungen Wasserschäden teilweise oder ganz ablehnen.
  • Für fäkalienfreies Abwasser und fäkalienhaltiges Abwasser gelten unterschiedliche Anforderungen nach DIN EN 13564 – die Wahl des falschen Typs kann im Ernstfall zum Versagen der Anlage führen.
  • Eigentümer sind laut DIN 1986-100 verantwortlich für die Rückstausicherung ihres Gebäudes. Der Einbau einer Rückstausicherung ist Sache des Eigentümers.
  • Wir sind im Raum Wuppertal und Rhein-Ruhr rund um die Uhr für Sie da – mit transparenten Festpreisen und einem Notdienst, der Zuschläge und mögliche Zusatzkosten weisen wir vorab transparent aus.

Was ist eine Rückstauklappe? (Definition & Aufgabe)

Eine Rückstauklappe – auch Rückstauverschluss, Rückstauventil oder Rückstausperre genannt – ist ein in die Abwasserleitung eingebauter Verschluss, der Abwasser nur in Richtung Kanal passieren lässt und sich bei Rückstau automatisch schließt. Sie gehört zur Kategorie der Rückstausicherungen und schützt Keller vor Rückstau aus Abwasserleitungen.

Besonders gefährdet sind Räume unterhalb der Rückstauebene. Die Rückstauebene entspricht in der Regel der Straßenoberkante (sofern die kommunale Entwässerungssatzung nichts anderes festlegt). Kellerräume, Souterrain-Wohnungen und Technikräume liegen fast immer darunter und brauchen deshalb Schutz.

Rückstausicherungen sind für Räume unterhalb der Rückstauebene notwendig. Ablaufstellen oberhalb der Rückstauebene benötigen dagegen in der Regel keinen Rückstauverschluss.

Weniger bekannt, aber ebenso wichtig: Rückstauklappen schützen zugleich auch vor Nagetieren, indem sie deren Zugang aus der Kanalisation verhindern. Ratten und andere Schädlinge gelangen so nicht über das Kanalsystem ins Gebäude.

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Wie entsteht Rückstau im Abwasserkanal?

Im Rhein-Ruhr-Gebiet haben die Unwetter der letzten Jahre – unter anderem im Sommer 2021 – gezeigt, wie schnell öffentliche Kanalnetze an ihre Grenzen stoßen. Starkregen kann Abwasser in Gebäude zurückdrücken, wenn der Kanal das Wasser nicht mehr aufnehmen kann.

Die häufigsten Ursachen für Rückstau sind:

  • Überlastung des öffentlichen Kanalnetzes bei Starkregen oder Hochwasser
  • Verstopfungen oder Rohrbrüche im Kanalsystem
  • Ausfall von Pumpwerken im öffentlichen Netz
  • Tiefliegende Hausanschlüsse mit geringem Gefälle

Alle Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene müssen gesichert sein, weil Wasser aus dem Kanal bei Rückfluss bis zu dieser Ebene aufsteigen darf. Der öffentliche Entwässerungsbetrieb haftet dafür nicht.

Die Schäden durch Rückstau reichen von verschmutztem Abwasser im Keller über Schimmelbildung und Korrosion bis hin zu elektrischen Risiken. Für Gewerbe kommen Betriebsunterbrechungen und der Verlust wichtiger Daten hinzu. Eine Rückstauklappe trägt zur Vermeidung von teuren Renovierungskosten bei.

Aufbau und Funktionsweise einer Rückstauklappe

Wer versteht, wie eine Rückstauklappe funktioniert, kann besser einschätzen, warum Wartung und die richtige Typwahl entscheidend sind.

Die Grundkomponenten eines Rückstauverschlusses sind:

  • Ein Gehäuse aus Kunststoff (z.B. ABS, HDPE) oder Gusseisen
  • Eine oder mehrere bewegliche Klappen (Pendel- oder Flügelklappe) bzw. ein Ventil
  • Dichtungen (O-Ringe, Gummimanschetten) zur Abdichtung im geschlossenen Zustand
  • Bei elektrischen Systemen zusätzlich: Schwimmer oder Sensor, Motor, Steuereinheit und Notstromversorgung
  • Häufig ein manuell bedienbarer Notverschluss

Im Normalbetrieb ist die Klappe geöffnet: Abwasser aus dem Gebäude fließt frei durch die Rohrleitung in Richtung Kanal ab. Sobald ein Rückstau eintritt – erkannt durch Wasserdruck, Schwimmer oder Sensorik – schließt sich die Klappe und verhindert den Rückfluss ins Haus.

Während eines Rückstaus kann in einem Gebäude kein Wasser abfließen, wenn die Klappe geschlossen ist. Deshalb dürfen Abflüsse unterhalb der Rückstauebene bei aktivem Rückstau nicht benutzt werden, da sonst eine Überflutung von innen droht.

Arten von Rückstauklappen nach Abwasserart

Bei der Wahl des richtigen Rückstauverschlusses ist die entscheidende Frage: Welche Art von Abwasser fällt an? Rückstausicherungen sind in der DIN EN 13564 geregelt. Die Norm unterscheidet zwischen Regenwasser, fäkalienfreiem Abwasser (Grauwasser aus Waschbecken, Dusche, Waschmaschine) und fäkalienhaltigem Abwasser (Schwarzwasser aus dem WC).

Für fäkalienhaltiges Abwasser im Gebäude sind nur bestimmte Typen zugelassen – konkret Typ 3 mit der Kennzeichnung „F“. Einfachere Rückstauverschlüsse wie Typ 1 oder Typ 2 dürfen hier nicht eingesetzt werden. Laborversuche haben gezeigt, dass Typ 2 Rückstauverschlüsse bei Schwarzwasser-Belastung häufig versagen, insbesondere bei festen Bestandteilen wie Toilettenpapier.

Bei Bestandsgebäuden in Wuppertal und Umgebung analysieren wir zunächst die vorhandene Entwässerungssituation und empfehlen dann den passenden Typ.

Mechanische Rückstauklappe für fäkalienfreies Abwasser

Mechanische Rückstauklappen funktionieren ohne Stromanschluss. Rückstauklappen für fäkalienfreies Abwasser sind meist geschlossen und öffnen sich nur, wenn Abwasser aus dem Haus in Richtung Kanal abfließt. Mechanische Rückstauklappen schließen durch ihr Eigengewicht oder durch den Rückstaudruck automatisch.

Diese Lösung eignet sich für:

  • Waschbecken, Dusche, Bodenablauf und Waschmaschine im Keller
  • Räume mit begrenzter Nutzung (Waschküche, Hobbyraum)
  • Abläufe, die ausschließlich fäkalienfreies Abwasser führen

Die Vorteile liegen in der vergleichsweise günstigen Anschaffung, wenig Technik und Robustheit bei richtiger Wartung. Die Grenzen sind klar: Bei falscher Nutzung während eines Rückstaus besteht trotzdem Überflutungsrisiko, und Ablagerungen wie Haare, Fett oder Kalk können die Klappen blockieren.

Elektrische Rückstauklappe / Rückstauautomat für fäkalienhaltiges Abwasser

Rückstauklappen für fäkalienhaltiges Abwasser benötigen einen elektrischen Verschluss. Diese Rückstauautomaten nach DIN EN 13564 Typ 3F sind mit Motor, Sensorik und Doppelverschluss inkl. Notverschluss ausgestattet. Typ 3 Rückstauklappen sind für fäkalienhaltiges Abwasser zugelassen.

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Rückstauautomaten schließen automatisch bei Rückstau aus dem Kanal. Elektrische Rückstauklappen benötigen einen Stromanschluss sowie in der Regel eine Notstromversorgung (Akku oder Batterie). Hersteller bieten verschiedene Baureihe-Varianten an, deren technische Daten – unter anderem Nennweite (DN), Länge und Anschlussmaße – sich je nach Produkt unterscheiden.

Vorteile der elektrischen Systeme:

  • Automatische Überwachung und sichere Abdichtung auch bei Schwarzwasser
  • Optische und akustische Warnsignale
  • Notstrom-Akku für den Betrieb bei Stromausfall

Der Listenpreis und die Lieferung solcher Produkte variieren je nach Hersteller und Baureihe – ein Rückstauverschluss ist kein Artikel, den man einfach in den Warenkorb legt, ohne vorher die Einbausituation zu prüfen. Wir montieren, prüfen und reparieren solche Anlagen im Rahmen unseres 24-Stunden Notdiensts.

Rückstauklappe oder Abwasser Hebeanlage – was ist besser?

Rückstauschutz lässt sich nicht nur über Klappen, sondern auch über abwasserhebeanlagen mit Rückstauschleife realisieren. Beide Varianten haben ihre Berechtigung – die Lösung hängt von der konkreten Einbausituation ab.

Kriterium

Rückstauklappe

Abwasser Hebeanlage

Funktionsprinzip

Passiver Verschluss gegen Rückfluss

Aktives Pumpen über die Rückstauebene

Strombedarf

Nur bei elektrischen Typen

Immer erforderlich

Geeignet für WC im Keller

Nur mit Typ 3F

Ja, mit Rückstauschleife

Kosten

Geringer bei einfachen Systemen

Höhere Anschaffung und Betrieb

Nutzung während Rückstau

Abfluss gesperrt

Nutzung möglich

Für dauerhaft genutzte Kellerräume mit WC, Dusche oder Gewerbenutzung sind Hebeanlagen häufig die sicherere Lösung. Reine Rückstauklappen eignen sich eher für Nebenräume und begrenzte Nutzung, bei denen das Material und die Anforderungen überschaubarer sind.

Wir prüfen vor Ort, welche Lösung nach DIN 1986-100 und din en 12056 4 technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Typische Einbauorte einer Rückstauklappe im Gebäude

Die Lage des Einbaus bestimmt maßgeblich die Wirksamkeit und Wartungsfreundlichkeit der Rückstausicherung. Rückstauklappen werden häufig in Kellern oder in der Grundleitung eines Hauses installiert. Alle Rückstausicherungen müssen dauerhaft zugänglich bleiben, um geprüft und gereinigt werden zu können.

Rückstauklappe im Keller und in der Bodenplatte

Bodenabläufe im Keller unterhalb der Rückstauebene müssen laut din en 12056 4 besonders geschützt werden. Bei Neubauten lassen sich Rückstauklappen elegant in die Bodenplatte integrieren – unsichtbar und ohne Verlust von Wohnfläche. Manche Systeme verbinden dabei Rückstauschutz mit einem integrierten Geruchsverschluss.

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Typische Situationen unserer Kunden: Waschküche in Wuppertal-Cronenberg, Hobbykeller in Essen oder Archivräume in Gewerbeimmobilien. Bei fäkalienhaltigem Abwasser im Bereich der Bodenplatte ist meist ein elektrischer Rückstauautomat oder eine Hebeanlage mit Rückstauschleife erforderlich.

Rückstauklappe im Revisionsschacht / Hausanschlussschacht

Viele Grundstücke im Ruhrgebiet besitzen bereits einen Revisionsschacht zwischen Haus und kommunalem Kanal. Dort können spezielle Rückstauverschlüsse nachgerüstet werden, wenn SchachtDurchmesser und Tiefenlage passen. Die Installation an der Wand oder im Rohr des Schachtes bietet Rückstauschutz für das gesamte Haus mit einer zentralen Anlage – oft ohne Eingriff in den Keller.

Wichtig ist eine fachgerechte Bemessung und Dichtung, damit keine Fremdwasserzuflüsse oder Undichtigkeiten entstehen.

Vorschriften, Normen und Verantwortung des Eigentümers

Rückstausicherung ist nicht nur empfehlenswert, sondern vielfach vorgeschrieben. Die DIN 1986 regelt Rückstausicherungen für Gebäude. Öffentliche Kanalnetze dürfen laut Norm bis zur Rückstauebene aufstauen – Eigentümer sind verantwortlich für Rückstausicherungen unterhalb der Rückstauebene.

Die din en 13564 definiert die Typen von Rückstauverschlüssen und deren Anforderungen an Werkstoffe, Funktion und Kennzeichnung. Die kommunalen Entwässerungssatzungen im Bergischen Land und Ruhrgebiet weisen Eigentümern die Pflicht zur Sicherung zu. Auch für Hausverwaltungen ist die Einhaltung dieser Vorgaben zentral.

Die Konsequenzen bei Verstößen sind erheblich: Versicherungen können Schäden ohne Rückstausicherung ablehnen. Das gilt als Teil des Hochwasserschutzes genauso wie bei lokalen Überschwemmungen durch Starkregen. Schutzmaßnahmen müssen nicht nur eingebaut, sondern auch regelmäßig gewartet und dokumentiert sein.

Wartung und regelmäßige Prüfung der Rückstausicherung

Eine Rückstauklappe ist kein Produkt, das man einmal einbaut und dann vergisst. Rückstauklappen müssen regelmäßig gewartet werden. Laut din en 12056 4 müssen Rückstausicherungen regelmäßig gewartet werden, und Rückstausicherungen müssen mindestens einmal jährlich gewartet werden – bei gewerblich genutzten Anlagen und fäkalienhaltigem Abwasser deutlich häufiger.

Was passiert ohne Wartung? In Rückstauverschlüssen lagern sich über die Jahre Haare, Fette, Kalk und Fremdkörper ab. Die Folge: Klappen klemmen, die Dichtung wird spröde, und im Ernstfall versagt das System.

Unsere Empfehlung:

  • Sichtkontrolle und manuelle Bewegungsprüfung der Klappen mindestens einmal jährlich
  • Zusätzliche Prüfung nach jedem Rückstauereignis
  • Kombination der Wartung mit professioneller Rohrreinigung, Kanal-TV-Inspektion und Dichtheitsprüfung
  • Die Wartung sollte protokolliert und aufbewahrt werden – auch als Nachweis gegenüber der Versicherung

Über unseren Kessel-Werkskundendienst bieten wir fachgerechte Wartung und Prüfung der gängigen Rückstauverschluss-Systeme an.

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Nachrüstung einer Rückstauklappe im Altbau

Altbauten aus den 1950er bis 1980er Jahren im Ruhrgebiet haben häufig keine ausreichende Rückstausicherung. In vielen Fällen wurden nicht normgerechte mechanische Klappen verbaut – etwa ein einfacher Typ 2 bei einem WC-Abfluss im Keller, was den aktuellen Anforderungen nicht genügt.

Gängige Nachrüstvarianten sind:

  • Einbau in freiliegende Kellerrohre (häufig die einfachste Montage)
  • Nachträgliches Öffnen der Bodenplatte für die Installation im Bodenablauf
  • Einbau im Hausanschlussschacht als zentrale Lösung

Der Aufwand hängt ab von der Zugänglichkeit der Leitung, dem Rohrmaterial (Guss, Steinzeug, Kunststoff), der Anzahl betroffener Anschlussleitungen und der Länge der zu bearbeitenden Rohr-Abschnitte.

Wir empfehlen, zunächst eine Kanal-TV-Inspektion durchzuführen, um Leitungsverlauf, Gefälle und vorhandene Schäden wie Wurzeleinwuchs oder Rohrbruch zu erkennen. Mit unseren Sanierungsverfahren (Kurzliner/Inliner) und Saug- und Spülarbeiten können wir im Zuge der Nachrüstung auch vorhandene Mängel beheben.

Rückstausicherung im Gesamtpaket: Rohrreinigung, Kanalsanierung, Notdienst

Eine Rückstauklappe ist nur so gut wie die Gesamtanlage, in die sie eingebaut ist. Ein verschmutztes oder beschädigtes Rohr kann die Funktion eines Rückstauverschlusses erheblich beeinträchtigen.

Unsere Kernleistungen rund um die Entwässerung umfassen:

  • Rohrreinigung in Bad, WC, Küche sowie Anschluss-, Fall- und Grundrohren
  • Kanal-TV-Inspektion zur Zustandserfassung
  • Kanalsanierung mit grabenlosen Verfahren
  • Dichtheitsprüfung und Schachtsanierung
  • Saug- und Spülarbeiten sowie Industrieservice

Bei einem akuten Rückstauereignis gehen wir strukturiert vor: Zunächst die akute Entstörung im Notdienst, dann Reinigung der Leitungen, Prüfung der vorhandenen Rückstausicherung und Beratung zu Optimierungen. Weitere Informationen zu unserem gesamten Leistungsspektrum finden Sie auf unserer Leistungsseite.

Wir sind 24 Stunden an sieben Tagen der Woche erreichbar – mit transparenten Festpreisen und ohne versteckte Zuschläge. Rufen Sie uns bei Fragen zur Rückstauklappe oder beim Verdacht auf mangelhafte Rückstausicherung an unter 0202 440033 oder senden Sie eine kostenlose Anfrage.

FAQ zur Rückstauklappe und Rückstausicherung

Hier beantworten wir typische Zusatzfragen, die im Haupttext nur am Rand vorkamen.

Wie erkenne ich, ob mein Haus bereits eine Rückstauklappe hat?

Prüfen Sie Bodenabläufe im Keller auf sichtbare Klappen oder Verschlüsse. Freiliegende Rohre an der Wand zeigen manchmal Markierungen oder Revisionsdeckel eines Rückstauverschlusses. Auch ein Blick in den Hausanschluss- oder Revisionsschacht kann Aufschluss geben. Im Zweifel empfehlen wir eine kurze Vor-Ort-Prüfung durch unseren Fachbetrieb. Rückstausicherungen sollten von einem Fachmann installiert – und ebenso überprüft – werden.

In welchen Abständen muss eine Rückstauklappe gewartet werden?

Rückstausicherungen müssen mindestens einmal jährlich gewartet werden. Bei fäkalienhaltigem Abwasser und bei gewerblicher Nutzung empfehlen wir kürzere Intervalle. Nach jedem Rückstauereignis sollte eine zusätzliche Inspektion erfolgen. Regelmäßige Wartung ist für Rückstausicherungen erforderlich, und die dokumentierte Wartung ist für den Versicherungsschutz unverzichtbar.

Kann ich eine Rückstauklappe selbst einbauen?

Einfache, freiliegende mechanische Klappen für fäkalienfreies Abwasser können in Ausnahmefällen von sehr versierten Heimwerkern montiert werden. Elektrische Rückstauautomaten sollten jedoch immer durch einen Fachbetrieb eingebaut werden. Die Risiken bei fehlerhafter Installation betreffen Dichtheit, Normkonformität und Versicherungsschutz. Rückstausicherungen sollten von einem Fachmann installiert werden.

Reicht eine Rückstauklappe aus, wenn ich im Keller ein WC habe?

Bei dauerhaft genutzten WCs unterhalb der Rückstauebene ist in der Regel eine Abwasser hebeanlage mit Rückstauschleife oder ein zugelassener Rückstauautomat für fäkalienhaltiges Abwasser (Typ 3F) vorgeschrieben. Einfache mechanische Rückstauverschlüsse reichen hier nicht aus. Abwasserhebeanlagen sind hier oft die sicherere Lösung.

Was kostet der Einbau einer Rückstauklappe ungefähr?

Ein einfacher Rückstauverschluss kostet ab ca. 25 Euro, elektrische Rückstauklappen Kosten meist rund ca. 1.500 Euro, und aufwendige Rückstausicherungen können bis zu ca. 2.500 Euro Kosten. Die Montagekosten können zusätzlich ca. 400 Euro bis über ca. 3.000 Euro betragen – abhängig von Einbausituation, Material und notwendigen Vorarbeiten. Kontaktieren Sie uns unter 0202 440033 für ein individuelles Festpreis-Angebot.

Rohrverstopfung oder Kanalproblem? Der Rohr Frei Schnelldienst Axel Zimmerbeutel, Teil der Norva24-Gruppe, hilft Ihnen mit über 25 Jahren Erfahrung und einem 24-Stunden-Notdienst an 365 Tagen im Jahr. Jetzt kostenlose Anfrage stellen oder rufen Sie an: 0202 440033.